Ich persönlich würde noch einen weiteren Typ hinzufügen: Den Crossdresser, der zwar Röcke usw. trägt, aber dennoch als Mann erkannt werden
möchte. Er trägt Frauenkleidung vor allem deshalb, weil sie bequemer und praktischer ist. Ein Mann mit Rock und Bart ist hierfür ein gutes Beispiel.
Allerdings ist Conchita Wurst nicht damit gemeint. Denn ich beziehe mich hier auf reale Menschen, denen es um ihre eigene Persönlichkeit geht und
nicht um Personen, die damit ihr Geld verdienen.
Im Normalfall besteht die Neigung auch schon seit der Kindheit, kommt oftmals aber erst später zum Vorschein. Eben dann, wenn die eigenen Empfindungen nicht
mehr mit dem Umfeld zusammenpassen. D.h. wenn man nicht mehr damit Zurecht kommt, den Mann spielen zu müssen, obwohl man anders fühlt.
Ein Besucher (siehe Kommentare) hat auch noch einen Typ vorgeschlagen. Die Verkleidung aus Lust und zur eigenen Befriedigung. (siehe Definition: Fetischismus).
Genau genommen könnte man dann auch noch einen Typ hinzufügen: Den typischen Transvestiten, der einen übertriebenen Stil auslebt. Er ist aber oft nur
eine Parodie und hat mit den ersten drei normalen Formen absolut nichts gemeinsam.
Die Übergänge zwischen den einzelnen Varianten sind allerdings fließend und nicht eindeutig definierbar. Sie hängen von Stimmungen und äußeren
Einflüssen ab.
Der weibliche Crossdresser
In Analogie zu dem vorherigen Abschnitt kann man durchaus festhalten, dass es genau die gleichen Einteilungen, Motive und seelischen
Gegebenheiten auch bei Frauen gibt. Es gibt natürlich auch Frauen, die eine männliche Identität in sich tragen und diese auch ausleben.
Der 4. Typ dürfte sogar sehr weit verbreitet sein, nur wird sich natürlich keine Frau als Crossdresser bezeichnen lassen, nur weil sie gerade einmal
ein Hemd oder eine Hose aus der Männerabteilung trägt. In der Modewelt heißt dies dann einfach "Boyfriend-Look" und alle sind zufrieden. Die unbedarfte
Allgemeinheit würde sagen: Crossdresser sind nur Männer.
Man könnte es auch drastischer ausdrücken: Frauen sind lieb, die machen so etwas nicht, Männer dagegen schon ...
Unnötige Rechtfertigungen
Leider verfalle ich immer mal wieder in die Situation, anderen Personen etwas erklären zu wollen. Hierbei kann man nur verlieren, also
nicht darauf einlassen. Eine Freundin meinte hierzu einmal sinngemäß: "Sag doch einfach, weil es dir gefällt. Fertig ..."
Recht hat sie.
Der seelische Aspekt

Hudson Glamour 20 - ara Pumps
Ich habe es zwar schon oft beschrieben, dass der praktische Vorteil von Feinstrumpfhosen und Röcken ganz eindeutig gegeben ist.
Frauenkleidung passt vielfach einfach besser, ist weicher und angenehmer zu tragen, und teilweise auch einfach alternativlos. Für mich sind das
schon Gründe genug, Frauenkleidung zu tragen.
Aber Frauenkleidung ist für mich auch Wohlfühlkeidung. Erklären kann man dieses Gefühl nicht - es ist nicht real in Worte zu fassen und somit einer
anderen Person nur schwer vermittelbar. Andere Crossdresser wissen genau, wovon ich hier spreche, sie kennen es auch. Sie schätzen vor allem die
weicheren Materialien und bequemeren Trageeigenschaften. Frauen können es vielleicht ansatzweise verstehen, denn sie erleben jeden Tag ihre Kleidung,
wenn auch unbewusst. Nicht betroffene Männer können sich solche Gefühle aber sicherlich nicht vorstellen.
Die meisten Crossdresser haben eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Persönlichkeit des anderen Geschlechts entwickelt. Oft wird oder wurde diese zweite
Identität durch ärztliche oder gesellschaftliche Umstände unterdrückt und in eine eindeutige, also männliche oder weibliche Identität gezwungen.
Zwei Identitäten auszuleben, wurde und wird somit unterbunden, wohl wissend, dass es sie gibt.
Einige Scharlatane sind sogar der Meinung, dass eine richtige Erziehung dies verhindern bzw. heilen kann. Ein Mädchen hat mit seinen Puppen zu spielen
und nicht mit Autos - und umgekehrt. Nur was soll dann der neudeutsche Unsinn mit "Mädchen für Technikberufe begeistern"? Entweder sie haben diese Veranlagung
in sich oder nicht. Ich persönlich wünsche mir mehr Ingenieurinnen, weil diese eine andere Sichtweise haben, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
Wird eine der beiden Persönlichkeiten permanent unterdrückt, ist dies auf Dauer gesehen schädlich. Einen richtigen seelischen Ausgleich, eine innere
Zufriedenheit wird diese Person nie erleben können, es sei denn, sie darf und kann sich zumindest teilweise entsprechend entfalten. Und wer um Gottes Willen ist
die Gesellschaft denn, dass sie sich als Allgemeinheit anmaßt, diesen Personen ihr inneres Gleichgewicht, ihr Glück vorzuenthalten?
Ob diese zweite Persönlichkeit, dieses Gefühl, im Grunde genommen auch (oder hauptsächlich) ein Teil des anderen Geschlechts zu sein, nun von Geburt an besteht
oder durch irgendwelche Anlässe (Trigger, Initialzündungen) ausgelöst wurde, ist vollkommen egal. Tatsache ist, dass ein ausgeglichenes Gefühlsleben,
eine ausgeglichene Persönlichkeit nur dann möglich ist, wenn beide Gefühlswelten bedient werden.
Kritiker bemängeln z.B., dass sie es nicht verstehen können, wenn jemand behauptet: "Ab heute will ich eine Frau sein", zuvor aber keinerlei Tendenzen oder Gefühle
dazu gezeigt haben. Ich stimme dem insofern zu, wenn die neue Erkenntnis erst in späten Jahren kommt. In diesem Fall ist der Wandel eher unglaubwürdig.
Die meisten Ignoranten verneinen solche Gefühle aber grundsätzlich, und das ist falsch.
Wichtig ist mir hierbei zu betonen, dass es sich beim Crossdressing nicht um eine sexuelle Vorliebe handelt. Es hat auch nichts mit irgendwelchen sexuellen
Ausrichtungen zu tun. Spekulationen hierüber sind purer Unsinn und zeugen nur von Ignoranz und Intoleranz.
Oft sind es nur Kleinigkeiten
Es mag zwar etwas ungewöhnlich sein, aber es kann für das eigene innere Gleichgewicht sehr hilfreich und wichtig sein, in einer
bestimmten Situation und Gefühlslage beispielsweise eine Feinstrumpfhose und/oder Pumps zu tragen. Oft reicht dies schon aus.
Genauso kann es ausreichend sein, beispielsweise nur die Nägel zu lackieren, um ein typisch weibliches Attribut zu verwenden. Schon allein der Anblick
der eigenen lackierten Nägel kann Glücksgefühle hervorrufen. Ebenso kann z.B. die für jedermann sichtbare Kombination aus Feinstrumpf und Pumps solche
Gefühle auslösen.
Je stärker dieses Gefühl bedient werden soll oder muss, umso wichtiger wird es, dass zusätzlich auch ein Rock, eine Bluse usw. zum Einsatz
kommt. Als weitere Steigerung wird sich perfekt geschminkt, eine Perücke getragen und somit die Verwandlung in eine Frau zumindest äußerlich vollzogen.
Zumindest für ein paar Stunden kann dieses Gefühl (auch in der Öffentlichkeit) ausgelebt und genossen werden.
Das Erholungspotential vom Alltag, das Crossdresser hierbei erleben dürfen, ist meist sehr intensiv. Zum Stressabbau ist Frauenkleidung für
männliche Crossdresser unverzichtbar und somit ein ideales Ventil.
Sogenannte normale Menschen, die solche Bedürfnisse nicht kennen, verpassen sicherlich etwas. Sie müssen andere Ventile für den Alltagsstress finden. Sie
betreiben beispielsweise Yoga zum Entspannen oder rennen kilometerweit durch die Gegend, nur belächelt das wahrscheinlich niemand.
Da Damenkleidung als Ventil für den Stressabbau aber meist nur auf die Freizeit oder beispielsweise das Wochenende beschränkt ist, staut sich einiges an.
Stress jeglicher Art ist ungesund und macht auf Dauer unglücklich und krank. Deshalb halte ich die kleinen, aber permanenten Dinge für sehr wichtig.
Gefühle
Gefühle spielen eine ganz wichtige Rolle. Normalerweise wird eher Frauen zugestanden, Gefühle zu zeigen. Ein Mann hat stark zu
sein, egal wie beschissen es ihm geht. Der Macho-Typ schlägt seine Frau, raucht, trinkt und unterdrückt sein Umfeld, nur damit er wieder sein Gleichgewicht
zurück bekommt (mein Vorurteil) und sich bestätigt fühlt. Der Auto-Typ steigt in seinen dicken BMW oder Audi, jagt und gefährdet alles, was nicht schnell
genug von der Straße weg ist. Der Crossdresser zieht dagegen nur Frauenkleidung an und schadet niemanden dabei. Was ist besser?
Durch seine weibliche Identität ist der Crossdresser auch teilweise in der Lage, einige typisch weibliche Attribute anzunehmen und in seine
Persönlichkeit zu integrieren. Gefühle zu zeigen ist ihm nicht fremd, auch wenn es nicht immer gelingt. Shoppen gehen, um einfach nur einmal ein paar
neue Schuhe anzuprobieren usw. für einen "normalen" Mann fast schon undenkbar.
Frauen, die mit Crossdressern zusammen leben, werden zwar oft denken "und was ist mit meinen Gefühlen?", aber dabei vergessen sie allzu schnell,
dass es ohne die Verkleidung, ohne das Tragen von Frauenkleidung auf Dauer kein Zusammenleben mehr geben würde. Denn so lieb und zärtlich eine
Frau auch sein mag, diesen Ausgleich kann sie nicht oder nur sehr schwer schaffen. Vor allem, wenn sie selbst nicht unbedingt der feminine Typ ist.
Sie sollte aber für sich selbst die Vorteile daraus ziehen: Denn so eine Frau, die ihren Mann auch noch in seinem Gefühlsleben, in seiner Wohlfühlkleidung
unterstützt, wird er niemals aufgeben, denn sie ist die Erfüllung seines Lebens. Kleidet sie sich auch noch feminin (Rock, Feinstrumpfhose, ...), so ist
dies das sog. i-Tüpfelchen.
Versucht sie dagegen ihn von seiner Neigung abzuhalten, wird das auf Dauer nicht gut gehen können. Es mag zwar einige Jahre funktionieren, aber
irgendwann ist der seelische Frust einfach zu groß geworden, dann geht es einfach nicht mehr. Er wird seine Neigung zumindest dann ausleben,
wenn sie gerade nicht Zuhause ist. Ob das aber erstrebenswert ist, sei dahin gestellt.
Eine Trennung von der Damenkleidung (zumindest für eine gewisse Zeit) wird ebenfalls in den seltensten Fällen gelingen. Der seelische Druck staut sich
zwangsläufig auf und wird irgendwann zu groß. Ein Rückfall ist unvermeidlich.
Darüber reden
Gerade in einer Partnerschaft hilft reden. Sie muss seine Vorliebe nicht unbedingt teilen, sollte sie aber akzeptieren. Aber das ist ein
schwieriges Thema und braucht Überwindung.
Mit einer dritten, eigentlich unbeteiligten, aber sympathischen Person darüber zu reden könnte als Einstieg dagegen leichter sein. Dagegen braucht man keinen
Versuch zu starten, Zweifler überzeugen zu wollen oder sich sogar rechtfertigen zu müssen, das dürfte schief gehen. Hier bricht man lieber freundlich ab und
denkt sich "du mich auch ...", denn ich brauche meinen Wohlfühlfaktor niemandem zu erklären.
In einer Spirale

Falke Support 20 - Hudson Mini Net HL -
Supremo Pumps
Problematisch kann es für einen Crossdresser sein, wenn er diese 'Sucht' über einen längeren Zeitraum, z.B. während eines
Urlaubes oder einer anderen längeren Auszeit, intensiver ausleben kann. Wenn er sich beispielsweise schon gleich nach dem Aufstehen als Frau kleiden
und dieses Gefühl den ganzen Tag über genießen kann. Dieses intensive Erleben des anderen Geschlechts über einen längeren Zeitraum, auch wenn es nur durch ihre
Kleidung geschieht, ist einfach unbeschreiblich. Und natürlich möchte man dies Gefühl am nächsten Tag wieder erleben usw.
Aber dieses Hochgefühl täuscht. Allzu schnell vergisst man dabei, dass es leider nicht die 'reale' Welt ist, dass der Alltag irgendwann wieder kommt.
Und dann ist es da, dieses große Loch, der Alltag, in dem man wieder seinen 'Mann stehen' muss. Entzugserscheinungen, Depressionen usw. sind danach
keine Seltenheit. Hier ist es wichtig einen Partner zu haben, der diesen Sturz irgendwie abfedern kann.
Eine weitere, weitaus bessere Methode ist es daher, dieses Loch erst gar nicht so tief entstehen zu lassen. Daher ist es sinnvoll und ratsam, passende
Kleidung in den normalen Kleidungsstil zu integrieren. Eine Damen-Hose kann zwar keinen Rock ersetzen, aber damit ist es immerhin
möglich, zumindest einen Teil der normalen Alltagskleidung zu ersetzen ohne dass es auffällt. Es ist zwar kein richtiger Ersatz, aber immerhin ein
gangbarer Weg, um beispielsweise weichere Materialien spüren zu können.
Und wenn man es geschafft hat, seinen persönlichen Level an integrierter Damenkleidung zu erreichen, zu halten und auch dazu zu stehen, dann können einem die
zuvor beschriebenen Löcher nichts mehr anhaben. Man hat sein inneres Gleichgewicht gefunden.
In diesem seelisch ausgeglichenen Zustand ist man glücklich. Es macht einem nichts mehr aus, wenn die Pumps ungläubig angestarrt werden. Feinstrümpfe, Pumps
und Damenhosen gehören zu mir - das bin ich, so bin ich. Diesen Zustand sollte jeder für sich finden. Dann heißt es zwar, ich bin ein Crossdresser, aber das ist
meine persönliche Normalität, egal wie das andere Personen bezeichnen würden.
Psychologisch betrachtet
Ich selbst bin kein Psychologe. Es kann aber interessant sein, die Meinung eines guten, einfühlsamen Psychologen zu hören. Dumm nur,
wenn dieser Mensch vorgefertigte, veraltete Theorien vertritt, anstatt auf die betreffende Person einzugehen.
Umso interessanter war während meiner Reha eine Sitzung bei einer Psychologin, die mir wegen meiner Neigung
angeraten wurde. Das Ergebnis war zwar enttäuschend für die verkorkste Stationsschwester, für mich aber positiv und bestätigte mich in meiner Haltung.
Fazit 1
Wie schon gesagt, das Gefühl, der Wunsch, die Sehnsucht, die einen männlichen Crossdresser veranlasst, Frauenkleidung zu
tragen, kann nicht wirklich real beschrieben werden. Es gibt viele Ansätze, aber keiner vermag wirklich auszudrücken, was mich persönlich und
andere Männer dazu bewegt, z.B. Feinstrumpfhosen anzuziehen und vor allem aber, welche positiven Auswirkungen dies auf die Psyche hat.
Vielleicht ist es ähnlich wie bei der Homöopatie - normalerweise kann sie nicht wirken, scheinbar tut sie es in einigen Fällen aber doch. - Und -
egal wieviel man davon einnimmt, oder egal wieviele Strumpfhosen man anzieht, es schadet nicht - niemandem.
Fazit 2
DEN Crossdresser gibt es nicht. Verschiedene Ausrichtungen in der Kleidung, verschieden starke Intensitäten, wie
diese "Sucht" ausgelebt wird, verschiedene Psyche der einzelnen Menschen und verschiedene Sehnsüchte ergeben unterschiedliche Arten oder
wie schon weiter vorn beschrieben, verschiedene Typisierungen.
Es ist auch nicht gesagt, dass ein Crossdresser innerlich gegengeschlechtliche Gefühle haben muss. Es gibt Männer, die gerne ein Mann sind und
auch bleiben wollen, und trotzdem leidenschaftlich gerne Feinstrumpfhosen und Röcke tragen (ohne sexuellen Bezug). Das schließt sich also nicht aus.
Versuche von Psychologen das Phänomen Crossdressing und dessen Hintergründe zu erklären, gehen meistens in die falsche Richtung. Ganz
einfach, weil die Erfahrung fehlt und die "Schattierungen" zu vielfältig sind. Versuche, Crossdressern eine bestimmte sexuelle Neigung
zuzuschreiben, gehen ebenfalls daneben. Wahrscheinlich steht kein einziger Mann plötzlich auf Männer, nur weil er Röcke trägt. Seine grundsätzliche
Ausrichtung und Neigung verändert sich nicht durch die Kleidung. Ein betroffener Mann kann sich schon immer als Frau gefühlt haben, steht aber
dennoch nur auf Frauen. Seine sog. sexuelle Neigung könnte man in diesem Fall höchstens als lesbisch definieren, wenn überhaupt.
Versuche, diese Gefühle zu beschreiben, die man als Mann in Frauenkleidung erleben kann, kratzen daher auch nur an der Oberfläche. Es kommt
hierbei sehr darauf an, wie viel Weiblichkeit im eigenen Körper schlummert und wie viel man davon abrufen kann oder möchte.
Viele Männer haben wahrscheinlich nur wenig Weiblichkeit in sich. Sie haben von sich aus keinen inneren Antrieb, Röcke tragen zu wollen und
es würde ihnen widerstreben, einen Rock tragen zu "müssen". Andere Männer wiederum haben dermaßen viel davon in sich, dass sie Depressionen haben,
weil sie im falschen Körper gefangen sind (siehe oben: Typ 3), bzw. weil ihnen das falsche Geschlecht (Gender) aufgezwungen wurde.
Für die Mitte, so wie ich selbst beispielsweise empfinde, ist es ein sehr gutes Ventil, immer mal wieder einen Rock usw. zu tragen. Dieses
Gefühl entspannt die Seele, man wird ruhiger und gelassener. Der Stressabbau, der hiermit erreicht werden kann, ist durchaus vergleichbar
mit einem kleinen Urlaub, den andere Menschen dafür antreten müssten. Und deshalb ist Damenkleidung für mich persönlich Wohlfühlkleidung pur.
Und noch einmal der Vollständigkeit halber: Genau das gleiche gilt natürlich auch für Frauen (nur eben mit der Neigung zur Männlichkeit).
Weitere Definitionen
Der Begriff Crossdresser ist relativ neu und beschreibt recht ungenau die einzelnen Schattierungen des Tragens gegengeschlechtlicher
Kleidung. Deshalb folgt nun der Versuch, zumindest ansatzweise auf der nächsten Seite weitere Begriffe zu erklären.
Reaktionen
Wie richtig ich mit meinen Thesen liege, zeigte mir auch eine sehr charmante Besucherin, die mich um Rat fragte. Auf einer weiteren
Seite kommt ihr Erfahrungsbericht.
Nicht alles muss ewig andauern
Der Vollständigkeit halber möchte ich aber auch noch anmerken, dass nichts für ewig sein muss. Es gibt immer Phasen, in denen der aktuelle
Status nicht ausreicht. Es muss mehr sein, es soll z.B. noch Maskara oder Lippenstift dazu kommen, weil irgendetwas hierfür den Anlass gegeben hatte. Genauso kann
es umgekehrt sein. Man kann plötzlich Attribute weglassen und vermisst sie dennoch nicht. Oder ein gewisser erreichter und praktizierter Status reicht aus. So kann
es vorkommen, dass der jahrelang geliebte Rock einem nichts mehr bringt und auch nicht vermisst wird. Alles ist möglich.
Kommentare anschauen
- Eher nicht, denn das würde in die Kategorie Fetischist fallen. Klaus
- Offene, fehlende Fragen bitte zusenden. Ggf. werden diese hier mit aufgeführt. Klaus